Luftrettung 1996 Quinzio/Suckert - Werner Wolfsfellner MedizinVerlag

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Werner Wolfsfellner - München
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Luftrettung 1996 Quinzio/Suckert

Verlagspublikationen > Bücher vergriffen

Hans-Ulrich Suckert, Marco Quinzio

Luftrettung in Deutschland
Medizin, Technologie und Menschlichkeit – 
im Einsatz für das Leben

Zum 25-jährigen Bestehen der
Deutschen Rettungsflugwacht e.V.

Herausgeben von: Deutsche Rettungsflugwacht e. V.
German Air Rescue, Deutsche Zentrale für Luftrettung
Vorwort: Hans-Ulrich Suckert
Erscheinungstermin: Dez. 1996
Produktsprache: deutsch
Seitenanzahl: 248 S.
Format: 25,3 x 27 cm (B x H)
Gewicht: 1.400 g
Abbildungen: 586 Fotos s/w, 1 Grafik Stützpunktübersicht
Einband: gebunden, fadengeheftet, Hardcover
Ausstattung: bedruckt auf feinstem edelmattgestrichenen Bilderdruckpapier
Grundschrift: 10 p Century (augen- und lesefreundlich)
Verlag: Werner Wolfsfellner MedizinVerlag, München
(ISBN 13: 978-3-9802271-5-5
ISBN 10: 3-9802271-5-4)

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(Preis: ehemalig EUR 45,76)
Luftrettung in Deutschland 2 Titel
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Sinne einer privaten Kopie erstellt worden. Lieferung/Preis auf Anfrage).

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Buchkonzeption

„Luftrettung in Deutschland“ ist der zweite Band einer neuen Reihe über Zeitgeschichte und Zeitgeschehen in der humanitären Luftfahrt der Bundesrepublik Deutschland. Ein Buch, das wichtige Ereignisse und Hintergründe aus Geschichte und Gegenwart der Notfallrettung aus der Luft sowie das Wirken der Pioniere und Organisationen des luftgestützten Rettungswesens in Wort und über 550 Bildern dokumentiert. Hans-Ulrich Suckert war über zehn Jahre Pressesprecher der Deutschen Rettungsflugwacht. Er kennt und beherrscht wie kein anderer aus unmittelbarem persönlichen Erleben den oft schwierigen journalistischen Spagat zwischen lebendiger Berichterstattung und dem Umgang mit menschlichen Einzelschicksalen bei nationalen und internationalen Einsätzen. Marco Quinzio unterstützte ihn während des selben Zeitraums als Textautor über den breitgefächerten Themenbereich Luftrettung und Gesundheitspolitik. 
Beide haben zusammen mit Werner Wolfsfellner als Verleger für medizinische Fachpublikationen ein über das Maß der Chronistenpflicht hinaus gehendes Dokument unserer Zeit geschaffen. Sie rückten Uneigennützigkeit, Menschlichkeit und Nächstenliebe, wie sie von vielen Ärzten, Piloten und Rettungsassistenten tagtäglich vorgelebt werden, in den Mittelpunkt des Buches. Ein Zeitgeist, wie wir ihn heute oft schmerzlich vermissen, und er doch notwendiger ist denn je. 
Leben zu retten und Gesundheit zu bewahren gehört zu den vornehmsten Gütern, die wir Menschen uns auch für die Zukunft bewahren müssen. 
Im Zuge der Gesundheitsstrukturgesetzgebung darf nicht aus Rationalisierung einfach nur noch Rationierung der notfallmedizinischen Hilfeleistung werden.

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Vorwort

Zum Buch
Technische Errungenschaften bergen noch keine Gefahren – entscheidend ist, was der Mensch daraus macht. Diese Erkenntnis bewahrheitet sich stets auf das Neue. Luftfahrzeuge können als Waffen eingesetzt werden. Die Luftrettung dagegen nutzt Fluggeräte als ein Instrument zur Rettung von Menschenleben. Luftrettung erfüllt eine Vielzahl von Hilfsaufgaben, dient dem Transport von Mensch und Material. In etwas mehr als 100 Jahren hat der Flugverkehr die Welt völlig umgekrempelt. Distanzen haben ihre Bedeutung verloren. 
Nicht so rasant, doch in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit kumulierendem Fortschritt entwickelte sich die Medizin. 
Die Schnittmenge aus den beiden Bereichen Luftfahrt und Medizin ist die Luftrettung. Sie hat nicht nur die Entwicklungen aus beiden Bereichen genutzt und zu einem sinnvollen Instrument vereinigt. Es ist umgekehrt auch gelungen, aus der Luftrettung Erkenntnisse für die Medizin zu gewinnen. 
Der Hauptverdienst der Luftrettung liegt jedoch zweifellos in der schnellen medizinischen Hilfe, von der heute zahlreiche Menschen profitieren.
Neue historische Fakten im Bereich der Fliegerei oder Medizin aufzuspüren, ist nicht Anliegen dieses Buches. Der Weg, sich dem Thema zu nähern ist vielmehr die Bewertung und der Blick zurück in die Vergangenheit, wo aus Träumen, Visionen und Hoffnungen Realität wurde. Heilen und Menschenflug, im Mittelalter noch der Macht des Bösen zugesprochen, entwickelte sich über Forschung, Technologie und humanitäre Impulse zum Segen der Allgemeinheit. Im Grunde genommen gilt: Viele, die sich in seriöser Absicht am Aufbau der Luftrettung beteiligten, trugen ihren Teil dazu bei, das System voranzubringen und auszubauen. 
Für die meisten der im Buch genannten Pioniere, Forscher, Erfinder, und Entdecker gilt das Zitat des Wiener Arztes Leopold Auenbrugger (1722–1809): „Noch nie hat es Männern, die in Wissenschaft und Kunst neues Licht brachten, am Gefolge der düsteren Genossen des Neides, der Mißgunst, der hämischen Verkleinerung, ja selbst der Verleumdung gefehlt.“ 
Bei aller Begeisterung für das Thema Luftrettung, bei der Faszination für Hubschrauber- und Flugzeugtechnologie, darf eines nicht vergessen werden: Die Luftrettung, besonders die Rettungshubschrauber, sind in unserer Zeit – trotz vieler Widerstände aus Unverstand und Ignoranz – Bestandteil eines leistungsfähigen Notarztsystems. Ihr Hauptziel, den Notfallpatienten schnellstmöglich qualifizierte medizinische Hilfe zu bringen, ist eine ständige Herausforderung für Notärzte, Piloten, Rettungsassistenten und Verwaltung. In der Notfallrettung ist stets das Wohl der Patienten in den Vordergrund zu stellen. Daran seien auch diejenigen erinnert, die noch immer eine ablehnende Haltung gegen dieses Luftrettungssystem einnehmen oder es zum Zwecke des politischen Taktierens und persönlichen Profilierens mißbrauchen. 
Aufgabe der Deutschen Rettungsflugwacht e.V. ist es, die Luftrettung nicht nur zu praktizieren, sondern auch Anstöße zu geben, den Fortschritt zu fördern und die Öffentlichkeit über das Rettungswesen zu informieren. 
In Erinnerung an Björn Steiger widmen wir ihm dieses Buch – und allen Beteiligten des Rettungsdienstes, die tagtäglich ihre Energie für Notfallpatienten zum Einsatz bringen sowie allen, die sich für ein funktionierendes Rettungswesen eingesetzt haben – und sich auch in Zukunft engagieren werden.

Hans-Ulrich Suckert
im Jahre 1996



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Letzte Aktualisierung: 2. Sept. 2017

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